Zum Dorfheurigen in Ampflwang am Hausruck

Immer auf der Suche nach interessanten Wirtshäusern stolperten wir zufälligen über den neu eröffneten Dorfheurigen in Ampflwang (ehem. Kirchenwirt).

Der großzügige, überdachte Gastgarten mit Sitzpolsterl für die kälteren Gastgartenabende, extra Decken zum Zusammenkuscheln und eine modern gestaltete, umfangreiche Speisekarte laden zum Längerbleiben ein.

Daher überraschte es uns auch, dass der geplante Gastgartenbesuch überhaupt nicht unseren Erwartungen entsprach:
Die Jause kam prompt und sah auf den ersten Blick sehr schmackhaft aus, entsprach jedoch bei näherer Betrachtung nicht unseren Qualitätsansprüchen. Auf unsere Reklamation wurde abwiegelnd, die von uns angesprochenen Mängel verleugnend und diskussionsunlustig reagiert.

Die Bedienung der “ersten Schicht” war mäßig höflich, ausgesprochen “resch” im Umgang und hatte aus unserer Sicht keine rechte Freude am Bewirten der Gäste.

Die Bedienung der “zweiten Schicht” brillierte dann zwar mit hübscher, grüner Schürze, einem freundlichen Lächeln für alle Gäste und einem offenen Ohr für unsere zuerst ignorierten Versuche, einen Ersatz für unsere verpatztes Essen zu erhalten, wir empfanden den Besuch allerdings dennoch als Reinfall.

Hausruckstraße 6
4843 Ampflwang am Hausruck

Kommentare

  1. Bekannte und ich waren jetzt vor kurzen erst im Dorfheurigen, da wir uns selbst ein Bild machen wollten. Und wir mussten leider bzw. zum Glück fest stellen, dass das überhaupt nicht der Fall war.
    Wir sind zwar auch auf der Terrasse gesessen, und es gab auch die kuscheligen Decken und Polster, aber das Servicepersonal als auch die Küche waren super.
    Die Portionen sind so groß und billig, dass man es alleine fast nicht zusammen essen kann.
    Zuerst die Brettljause und ein Aufstrichteller, da waren wir schon hin und weg, weil es einfach nur gut und köstlich war, und dann noch die Pofesen und Eispalatschinke – wir haben nämlich nicht mehr normal gegessen- sondern gefressen.
    Und auch das Service war sehr zuvorkommend, nett und freundlich, haben uns gleich eine Alufolie angeboten, wenn es doch zuviel sein sollte, und man es mit nach Hause nehmen möchte. Die Weine waren typisch nur von Österreich.
    Gesamt gesehen, werden wir sicher jetzt öfter hingehen, und man sollte sich immer selbst eine Meinung machen, da es nicht immer stimmt, was, wer erzählt.
    Wir können nur ein dickes fettes Lob aussprechen, an das ganze Team, weiter so, und ihr habt wieder Stammgäste dazu gewonne.

    — Mairgruber Sonja · 1. Juli 2010, 13:37 · #