Gasthof Hiegelsperger vulgo Wirt s’Zell in Zell am Pettenfirst

Nicht nur die Pferde macht reiten durstig. Hilft aber in Ampflwang alles nichts, denn im Reiterdorf im Hausruck gibt’s scheinbar mehr Pferde und Reiterhöfe als Gasthäuser, die am Sonntag vormittag geöffnet haben.

Macht nichts, uns bleibt ja immer noch Zell am Pettenfirst, gerade mal zehn Minuten von Ampflwang entfernt und mit gleich zwei Wirtshäusern links und rechts der Pfarrkirche ein recht gottgefälliger Ort. Den Gasthof Leitner hielt eine Hochzeitsgesellschaft belegt, also kehrten wir vis-a-vis beim Wirt s’Zell ein.

Flott ist die Bedienung, freundlich und familiär. Die Gaststube kommt ohne neumoderes innenarchitektonisches Trara aus, hat dafür wegen der klassischen Dekoration aus Rehkrickerl, Sparvereinskassa und Trockenblumengesteck den Charme eines bodenständigen Dorfwirtshauses mit Tradition.

Aus der umfangreichen Karte kosteten wir einen Grillspieß mit Pommes und Salat (8,50), Grillwürstel mit Pommes und Salatgarnitur (5,00) und Zipfer Bier (Halbe 2,75; Seiterl 2,30) und waren mit allem sehr zufrieden. Besonders herausstreichen möchten wir, dass sogar der ewige gastronomische Risikofaktor Pommes Frites ausgesprochen frisch und knusprig zubereitet wurde und kein Anklang an ranzig stinkende Grauslichkeiten, wie man sie schon anderenorts gesehen hat, den Genuss verdarb.

Lokalwechsel?

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.